Große Solidarität und Motivation

Es macht uns glücklich und bestärkt uns darin weiterzumachen , welche große Solidarität, Unterstützung und Motivation wir auf vielfältige Art erleben dürfen, nach dem klar ist, dass das Bricklebrit im Walheim keine Zukunft hat.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

“Wir wollen die Mitglieder des Vereins ,Das Bricklebrit” als Zeichen der Solidarität in dieser schweren Phase zu einer Schnapsprobe in das Schwäbische Schnapsmuseum im Bönnigheimer Steinhaus einladen.”

Kurt Sartorius, Vorsitzender der Historischen Gesellschaft Bönnigheim


…das Ganze ist ja recht heftig und vor allem unverständlich. Der Bürokratismus treibt immer wieder mit unverständlichen Hindernissen die Menschen zur Verzweiflung.
Es tut uns sehr Leid für Euch und Euer Projekt und wir drücken Euch die Daumen, daß Ihr recht bald eine neue und vor allem dauerhafte Unterkunft findet.
Gebt bitte nicht auf, auch wenn es im Moment sehr schwer fällt, motiviert weiter zu machen.Wir haben unregelmäßig, aber immer wieder mit viel Spaß, sehr schöne Stunden bei Euren Veranstaltungen verbracht und halten Euch die Treue, auch wenn wir in Zukunft etwas weiter zu Euren Veranstaltungen fahren müssen.

Bricklebrit-Gäste aus Nordheim


“Ich bin bis jetzt nur stilles Mitglied, weil mir gesundheitliche Probleme eine aktive Mitwirkung leider nicht ermöglichen, aber ich war von Anfang an begeistert, über die Idee eures Bricklebrit und finde es unmöglich, dass sich in Walheim seitens der Gemeinde kein Ort findet, in dem ihr weitermachen könnt. Sehr schade ist auch, dass die Genehmigung des Landratsamtes für den neuen Standort gescheitert ist und es wohl auch Einsprüche von Nachbarn gab, obwohl dort vorher schon die Vereinsgaststätte in Betrieb war und so viel Lärm habt ihr mit euren Veranstaltungen ja auch nicht gemacht.
Schade, das Walheim wohl eine Gemeinde ist, in der die Mehrheit nicht offen für neue, gute Ideen ist.
Ihr hattet endlich mal Abwechslung nach Walheim gebracht, was hier dringend notwendig ist, aber es soll wohl nicht sein.
Es ist zutiefst traurig und eigentlich eine Schande und ich hoffe ihr findet einen neuen geeigneten Ort, um eure schöne Idee weiterzuführen.

Bricklebrit-Mitglied aus Walheim


“Unglaublich borniert!!!”

Horst Tögel, Gründer der Brenz Band und Bricklebrit-Mitglied


“Ich bin immer noch total geschockt von dem Artikel am Samstag. Ich habe mich mit meinen Eltern an der Kirbe so gefreut , dass alles so schön geworden ist und gehofft dass es bald wieder losgeht bei Euch . Und nun das, ich habe immer gehofft, dass ihr im Januar wieder aufmacht. Wie kann man euch helfen? unterstützen?”

Eine langjährige Unterstützerin aus Walheim


“Wir sind fassungslos und sprachlos. Geht denn das noch mit rechten Dingen zu?
Ich erinnere mich, dass Bürgermeister Alfred Dautel, Bönnigheim Sie mehrfach eingeladen hat mit dem Café Bricklebrit nach Bönnigheim zu kommen. Ich habe es eigentlich auch nicht so recht nachvollziehen können, dass Sie das Angebot nicht angenommen und bereits zu diesem Zeitpunkt Walheim den Rücken gekehrt haben. Denn da ist man dem Café Bricklebrit, zumindest von behördlicher
Seite nicht unbedingt wohl gesonnen.
Nichtsdestotrotz wünschen wir Ihnen bald ein geeignetes Domizil zu finden, das sich auch von den Kosten in Grenzen hält und es jetzt nach oben geht und die Talfahrt ein Ende hat.
Wir rühren fleißig die Werbetrommel und es scharren wirklich eine beträchtliche Anzahl von Singbegeisterten mit den Hufen.

Begeisterte Mitsingerin an unseren Bricklebrit-Mitsingabenden


G”estern las ich in der Zeitung wie es um‘s Bricklebrit steht. Es tut mir sehr leid, das Ihr euer Vorhaben im Kleintierzüchterheim in ,Wale’ nicht verwirklichen konntet , es hat mich auch sehr geärgert. So ist es halt, bei uns, die
Kleinkunst und auch für uns Musiker, die Veranstaltungen wollen viele, aber net bei ons. Leider.
Doch ich und wir von Acousticmen und Highwaystation No. 1, wünschen Euch, das ihr was anderes findet, wäre schee. Ich wünsche dir trotzdem eine schöne Advendszeit , schöne Weihnachten und a glückliches Händchen für 2020.

Bernhard Schaaf, Musiker


Liabe mundARTradio-Freind,
heit hot ons leider a schlechte Nochricht erreicht. S Café Bricklebrit derf in Walheim nemme weiter macha! Bitte helfad mit für des ganz b‘sondere Kulturcafé a neie Bleibe z‘finda!!! Ideal wär wenn de:s z‘wischa Bietigheim-Bissingen ond Bönnigheim wär‘
Ka jemand mit a ma Tipp helfa? S isch dringend!!!

Fred-Jürgen Bulach, Sachsenheim,
Macher des MundARTradios in seinem Facebook-Aufruf

Das Ende des Bricklebrit in Walheim.

Unfassbar, unglaublich.

Mit Datum vom 4.12.2019 haben wir einen Brief von der Baurechtsbehörde im Landratsamt erhalten, in dem die Nutzung der bisherigen Vereinsgaststätte des Kleintierzuchtvereins Walheim als Kleinkunstbühne uns untersagt wird. Das bedeutet das Ende des Bricklebrit in Walheim, sicher aber nicht das Ende des Kulturprojekts “Das Bricklebrit e.V.”. Die Entscheidung trifft uns zwar hart (Architekten- und Umbaukosten von mehr als 10.000 Euro, mehr als 300 Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder), wir werden aber sicherlich einen neuen Standort finden. Den allerdings in einer Gemeinde, die unsere Kulturarbeit Wert schätzt.

Kopf hoch, wir werden natürlich eine Lösung finden.

Nr. 233: Dr Schorsch vrzählt vom 30. November 2019

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Ach Gottle, wia schee. Oabhängig von dr CO2-Bilanz ond dem dâraus resultierenda Weltondrgang knallet dia elektrische Adventslichtr jetzt wiedr en d’Nacht nei. S’isch a wahre Pracht, wia die Innastädt, dia Vorgärta, Fenschtr rond Fassada wiedr strahlet. Ganz egal, ob dene Stromzählr, sehr zur Freid von dr EnBW, schwendlig wird, s’wird en dr Adventszeit beleuchtet, was sich net drgega wehra kâ. Au dr Schorsch isch ganz beseelt, hât’r doch vier osennig scheene alte Theaterscheiwerfr für sei Kleinkunstbühne gschenkt kriegt. Nuffgnagelt an Decke, professionell vrkabelt ond jedr oinzle steuerbar, machet dia uff dr Bühne so a wonderbars Licht. Ondr dem männlich belegta Überbgriff „Jedem Mâ sei Eisabâh’“ freut sich dr Schorsch wia a klois Kend übr diese bühnentechnische Erongaschaft, ond er stellt sich vor, wia des wohl wär’, wenn irgendwann mit dene Scheiwerfr au Künschtlr uff der Bühne ens rechte Licht gsetzt werdet. S’dauert halt no. Ond so schaltet Schorsch oifach so seine Bühnascheiwerfr â. Vielleicht gâht jâ irgendoim dâmit bald a Licht uff.

A guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

Ein ganz dickes Dankeschön an unsere “Trümmerfrauen” und unsere “Arbeitsbiene”

Es war eine Monsteraktion, die unsere selbsternannten “Trümmerfrauen” und unsere “Arbeitsbiene” am Montag, 2. Dezember, in stundenlangem Einsatz geleistet haben. Tünde, Sonja, Rose und Getrude sowie Albrecht entrümpelten die Alte Kelter und stapelten den Sperrmühl zur Abholung bereit. Ein ganz, ganz dickes Dankeschön dafür.

Exklusives Geschenk und Bricklebrit-Unterstützung

Bis Mitte Dezember ist bei den öffentlichen Veranstaltung im Bricklebrit Stille. Dennoch braucht unser Verein Einnahmen.

Unser Vorsitzender Jürgen Kunz hat sich deshalb entschlossen, 100 seiner schwäbischen Märchenbücher zugunsten des Bricklebrit zu verkaufen: Beim Preis von 15 Euro pro Buch, bleiben nach Abzug der Produktionskosten immerhin 5 Euro in der Kasse des Bricklebrits.

Wer also noch ein schönes Geschenk für Weihnachten sucht, kann einfach per E-Mail:  vorstand@das-bricklebrit.de das “Märchenbuch No.1 ” bestellten. Das oder die Bücher werden nach Überweisung des Betrags per Post geliefert.


Märchenbuch No.1: In schwäbischer Mund-Art,
Taschenbuch, Ersterscheinung:  3. September 2015

Lang isch’s her – über Generationen hinweg faszinieren Märchen Jung und Alt. Märchen sind immer topaktuell. Sie kennen unsere Ängste, Wünsche, Hoffnungen besser als wir selbst. Und sie wissen, wie weh Erwachsenwerden tun kann und wozu wir manchmal einen “Knüppel aus dem Sack” brauchen.

Vor rund vier Jahren hat der Mund-Art-Autor Jürgen Kunz die Märchen als seine mundartliche Spielwiese entdeckt. Nicht nur bekannte Kindermärchen hat der Autor ins Schwäbische übertragen, gerade die “unbekannten, schrägen Märchen”, die die Gebrüder Grimm in ihrer Sammlung versteckt haben, sind seine Favoriten.

Mit der Übertragung in die schwäbische Mund-Art erhalten die Märchen einen ganz besonderen sprachlichen, literarischen Reiz, getreu dem Motto des Journalisten und Mund-Art-Autors Jürgen Kunz: “Mund” heißt im Schwäbischen “Gosch”, “Art” kommt vom englischen “Kunst” – also verfasse ich “Kunscht für ond mit dr Gosch”.

Die Bietigheimer Zeitung schrieb über das erste schwäbische Märchenfescht: “…den Zuhörern gefiel vor allem Kunz’ Übersetzungsweise, der die Märchen nicht eins zu eins übertragen hatte, sondern ihnen einen eigenen, schwäbischen, Charme gegeben hatte: ,Dr bese Denger lebt nemmr’ beispielsweise, als der Wolf erlegt wurde.”

Märchenbuch No. 1, Format: 21×21 cm, 92 Seiten

Inhalt:

  • D’Lebenszeit
  • Rapunzel
  • Am Gockl sein Balke
  • Dr Wolf ond dia sieba jonge Goisla
  • Dia drei Faulenzr
  • Des tapfere Schneiderle
  • Dr goldene Schlüssl
  • Schorsch ond dr Bohnastengl
  • Dr Herr Kordes
  • Baba Jaga
  • Di omtriebig Lies’
  • Hänsl ond Grethl
  • Schneewittle ond dia sieba Zwerg
  • Schneeweißle ond Rosarot
  • Aladdin ond d’Wondrlamp’
  • Tischle, deck De

Stille!

Mit einstimmigem Beschluss des Vorstands unseres Vereins “Das Bricklebrit e.V. – 1. Mundart-, Lieder- und Geschichtenhaus” haben wir festgegelegt, alle öffentlichen Veranstaltungen im (fast fertig gestellten) Domizil im Dammweg  bis Mitte Dezember 2019 abzusagen.

In aller Stille werden wir das noch nicht abgeschlossene Umnutzungsverfahren abarbeiten.

Stille ist aber auch deshalb geboten, weil es inzwischen persönliche Anfeindungen gab, die unter anderem in einem Versuch meine berufliche Reputation zu beschädigen (glücklicherweise erfolglos) gipfelten. Begleiterscheinungen, die nicht akzeptabel und vor allem völlig unverständlich sind.

Denn, was wollen wir vom Verein “Das Bricklebrit e.V.”?

Wir wollen ein Kulturprojekt weiterentwickeln, welches wir mit hohem persönlichen Engagement aller Mitglieder selbst finanzieren, unter unserem Motto:

Kultur macht glücklich, bei uns findest Du dieses Glück.

Für alle Kritiker unseres Projekt hier nochmals unsere Präambel, die unsere ehrenamtliche Arbeit stetig begleitet und unser Ansporn ist:

“Mit Kleinkunscht, Lesungen, Musik, Schauspiel, Austellungen, Mitmach-Abenden und andre Aktiona wellet mir onsrer schwäbischa Identität, Kreativität ond Vielfalt a Hoimat geba. Mir wellet onser wondrbare Mundart ond onser schwäbisches Lebensgfühl gemeinsam pflega, ond send drbei weltoffa ond freuet ons uff Neues – so wie mir Schwâbe eba scho emmer send.”
Jürgen Kunz, November 2019

Nr. 232: Dr Schorsch vrzählt vom 16. November 2019

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

S’gibt Hoffnong. Bei viele stâht der dreimâlgscheite schwarze Bolla uff am Tisch, der uff fast älles a Antwort hât. Lampa aus ond âmacht ond wenn’s sei muss au no Musik spielt: Alexa hoißt des Apparätle des der riesige Hausrat-, Büchr, Film- ond sonstiga Bedarf-Lada Amazon uff dr Markt schmeißt. Vrmutlich schwätzt des elektronische Mädle bald schwäbisch. Es isch zwar net so, dass der Großgroßhändler aus Amerika endlich au vrstanda hât, dass Schwäbisch di Weltsprâch der Käpsala isch. Noi Amazon gibt – wohl aus dr Portokass’ – so rond 1,2 Millionen Euro für dr Cyber-Valley-Verbund en Tübenga aus, ond will dort zamma mit dem Max-Planck-Institut an dr Künstlicha Intelligenz (KI) forscha. Wia mr ghört hât, soll dabei auch Alexa weitrentwickelt werda – ond schwätzt nâ vielleicht Schwäbisch.

A guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega

Asyl im Dreigiebelhaus in Besigheim

Seit fast einem Jahr ist das Gastspiel des Ensembels vom „TheaterAmFenster“ im Bricklebrit geplant. Da die behördliche Genehmigung für die Walheimer Kleinkunstbühne am neuen Standort im Dammweg noch fehlt, muss dort aber noch die Bühne leer bleiben. Das Dreigiebelhaus in Besigheim gewährt am Sonntag, 17. November, ab 18 Uhr „Asyl“ und macht es möglich, dass die Theatertruppe dort ihr Stück „Charles Bukowksi – Eine literarische Performance mit Musik” präsentiert.

„Bukowski muss sein! Denn Bukowski ist Kult!“, davon sind die Schauspieler Rüdiger Erk, Emily Zundel, Boris Rodrigues und der Musiker Jannis Schmidt überzeugt. Also ziehen die drei Schauspieler und der Musiker aus, um das Bukowski Geheimnis zu erforschen. Welches Geheimnis? Sind die Texte wirklich genial? Ist seine Horrorjugend der Schlüssel zum Erfolg? Was ginge ohne Alkohol – ach nein, mit. Was ist ein Bukowski-Mädchen?

Hundert Mal gestellte Fragen, hundert Mal beantwortet. Immer spannend, heißt es in einer Ankündigung.

Karten für die Theaterperformance gibt es an der Abendkasse (15 Euro) im Dreigiebelhaus von Charli Pflumm-Hölderlin in Besigheim, Marktplatz 4.

Die baurechtliche Genehmigung dauert noch

Es ist fast wie das amerikanische Murmeltier, dass in schöner Regelmäßigkeit wieder erscheint. Die baurechtliche Genehmigung zum Betrieb unserer Kleinkunstbühne im Dammweg dauert noch, also bleibt uns nur die schwere Entscheidung, die drei Veranstaltungen am Wochenende abzusagen bzw. zu verschieben:

  • Bricklebrit-Mitsingabend am Freitag -> abgesagt
  • Lesung mit Gunter Haug “Die Päcklessuppen-Dynastie” -> verschoben auf Sonntag, 19. Januar, 18 Uhr
  • Charles-Bukowski-Abend -> verschoben, neuer Termin wird noch bekannt gegeben.

Kleinkunstbühne, Mitmachtage & Aktionen in liebevoll ausgestaltetem Ambiente (auch für private Feiern & Gruppenhocks) – Tel. (07143) 9568907